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21. August 1904 trafen sich 30 honorige
Herren im Bielefelder Restaurant „Modersohn“,
um den „Gau V (Westfalen und
beide Lippe) in der Deutschen Motorradfahrer-Vereinigung
DMV“ zu gründen. Weil die
Zahl der Auto-Interessierten im Vergleich
zu den Motorradfahrern in den folgenden
Jahren auf über 70 Prozent gestiegen
war, nannte sich die DMV in „Allgemeiner
Deutscher Automobil-Club (ADAC)“
um.
Diesen kurzen Abriss aus der ADAC-Historie
trug Vorsitzender Wolf-Otto Weitekamp
anlässlich eines Empfangs vor,
den der ADAC Ostwestfalen-Lippe zum
100. Geburtstag im Bielefelder Restaurant
„Wernings Weinstuben“
gab.
Anschließend besuchten die Gäste
den offiziellen „ADAC-Tag“
auf dem Altstädter Kirchplatz
und waren begeistert von den zahlreichen
Attraktionen, die den Zuschauern geboten
wurden. Mitfahrer im Überschlagssimulator
konnten unter fachkundiger Anleitung
gefahrlos den Ausstieg aus einem auf
dem Dach liegenden Auto üben,
Eltern bekamen |
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beim Kindersitz-Profi Antworten
auf alle Fragen zur Kindersicherung.
Beim Fahrradturnier ging es um Geschicklichkeit
auf zwei Rädern, beim DEKRA-Fahrsimulator
um schnelle Rundenzeiten am Bildschirm.
Motorsportfans konnten eine kleine
Auswahl von Wettbewerbsfahrzeugen,
vom Slalomfahrzeug über den
Rundstreckenboliden bis hin zu Jugendkarts
und Trialmotorräder besichtigen.
Fragen zu den einzelnen Disziplinen
sowie Möglichkeiten zum Einstieg
in den Motorsport konnten direkt
vor Ort beantwortet werden. Ein
gelber Engel des ADAC stellte sein
Pannenhilfefahrzeug vor und gab
Praxistipps zur Selbsthilfe im Pannenfall,
das Prüfdienstteam des Clubs
zeigte die technischen Einrichtungen
des Spezialaufbaus. Für Unterhaltung
und gute Laune sorgten die „Original
Salz-Sieders“ mit fröhlicher
Dixieland-Musik sowie der bekannte
Zauberer Frank Katzmarek. Für
Kinder gab es ein spezielles Programm:
Sie konnten ADAC-Fahnen basteln,
sich schminken lassen sowie an zahlreichen
Stationen einfach „nur“
spielen.
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